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Regionales Schlaraffenland

Odenwald-Schlachthof präsentiert sich auf der Messe "Land&Genuss" in Frankfurt

Ran an die Wurst: Detlef Kuhn (links) und Ruppert Gessler werben in
Frankfurt für den Odenwald-Schlachthof. FOTO: JÖRG SÄNGER

FRANKFURT - Land, Natur, Gärtnern sind Mega-Trends, die Forderung nach Regionalität fehlt in keiner Rede über Lebensmittel, gegessen und getrunken wird sowieso immer. Die Messe „Land und Genuss“ an diesem Wochenende in Frankfurt bringt all das zusammen.

Am Stand des Waldenser Hofes aus Wächtersbach baumeln Pressköpfe und Blutwürste an einer Stange, beim Forellenhof Burkard aus Seligenstadt hängen Fische in kleinen Räucherkammer. Bei der Pfungstädter Brauerei perlt goldgelbes Pils in die Gläser, bei einer Manufaktur aus Groß-Bieberau kugeln sich rosa, grüne und lila Trüffeln dicht aneinander. Halle 1.2 der Frankfurter Messe ist proppenvoll mit Essen und Trinken.

Nicht alles ist regional wie es der Veranstalter – die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft – verspricht, es gibt auch italienische Salami, Parmesan und Würste aus Polen. Aber die meisten der rund 300 Aussteller kommen aus Hessen, ein guter Teil davon aus dem Rhein-Main-Neckar-Raum.

Konditormeister Erich Schmunk ist mit seinen Trüffeln von Anfang an bei „Land und Genuss“ präsent. Zum fünften Mal bietet er seine rund 40 Sorten an – von Klassikern wie Karamell bis zu ungewöhnlichen Kreationen wie Riesling oder Apfelwein. Messen wie diese beleben das Geschäft, erzählt er. Manche Kunden wissen schon, wann er auf welchem Markt anzutreffen ist. Wie die Dame aus Runkel, die sich gleich mehrere Tütchen mit Pralinen füllen lässt.

Auch die Bergsträßer Winzer registrieren: „Nach der Messe gibt es oft ein Nachfolgegeschäft.“ Viele Frankfurter, die am Stand der Genossenschaft einen Riesling oder Grauburgunder geschlürft haben, realisierten, „dass es bis zu uns nach Heppenheim gar nicht so weit ist“, sagt Ulla Hammann, die am ersten Messetag ausschenkt. Das ist ein Anliegen der Land-und-Genuss-Messe: Verbraucher und Erzeuger zusammenzubringen, Einblicke in die Landwirtschaft zu geben, Gartentrends vorzustellen – eine Mini-Version der Grünen Woche in Berlin.

Bernd Fetzer steht hinter einem Berg aus Würsten und erklärt den Besuchern, was was ist. Chili-Honig, Knoblauch mit Oliven, Trüffel, Hirschbeißer hat der Inhaber von Odenwald Lebensmittel in Beerfelden im Angebot. „Wir probieren gerne aus.“ Seine Würste produziert er zum großen Teil selbst, er weiß, woher seine Zutaten kommen. Er schätzt die Messe, „weil hier interessante Leute an den Stand kommen“. Den Tipp, die Walnüsse für eine seiner Wurstsorten in Zwetschgenmus einzulegen, damit die Bitterstoffe der Nuss blockiert werden, hat er von einem Kunden. Seine wohl verrückteste Kreation: Wurst mit Sauerkraut und Veilchen, ist aber nicht mehr im Angebot. Die hatte er vergangenes Jahr bei einem Metzger produzieren lassen, der anschließend das Veilchenaroma nicht mehr aus seiner Maschine bekam. Seitdem ist diese Wurst gegessen.

Exotin und Neuling auf der Messe ist Jennifer Gabelmann. Als Inhaberin des Cocktail-Service „Orange Blossom“ hantiert sie eher nicht mit regionalen Produkten. Bei Hochzeiten, Geburtstagen oder Geschäftseröffnungen mixt sie die Mischgetränke – „gerne außergewöhnliche Kreationen“. Sie ist bundesweit unterwegs, regional ist ihr Standort Beerfelden.

Am besten direkt zum Verbraucher

Wo von regionalen Lebensmitteln die Rede ist, darf die Vereinigung der hessischen Direktvermarkter nicht fehlen. Ihren Sitz hat die Organisation in Reichelsheim, ihre rund 330 Mitglieder kommen aus ganz Hessen. Mit den Direktvermarktern können sich Messebesucher darüber unterhalten, wie die Produkte des Viehhalters, Gemüsebauern oder Imkers am besten zum Kunden kommen, warum kurze Transportwege wichtig sind und welche Argumente für eine von Bauern statt von Industrie geprägte Landwirtschaft sprechen.

Auch der Regional-Schlachthof Brensbach präsentiert sich in Frankfurt. Das Unternehmen befinde sich nach finanziell schwierigen Jahren auf dem Weg der Konsolidierung, sagt Detlef Kuhn vom Odenwald-Schlachthof. 40 Prozent Zuwachs bei den Rinderschlachtungen habe man im vergangenen Jahr gehabt, 80 Prozent davon entfielen auf Schlachtungen von Bio-Rindern – ein relativ neuer Geschäftszweig der Brensbacher. Nun denken sie darüber nach, sich stärker Richtung Frankfurt zu orientieren, denn in Großstädten gibt es den Markt und die Kaufkraft für regionale und ökologisch erzeugte Lebensmittel.

Der Odenwald-Schlachthof wirbt in Frankfurt auch für den Odenwaldkreis als touristisches Ziel. Die Frage einer Besucherin zeigt, dass das keine schlechte Idee ist. Sie will wissen, ob das Verzeichnis der Gastgeber in der von Forst- und Landwirtschaft geprägten Region auch die Winzerhöfe enthalte.

>>> Hier geht es zur Messe Land & Genuss

EU-Zulassung und Qualitäts-Gütesiegel

         

Unser regionaler Schlachthof ist aufgrund seines hohen Hygienestandards als EU-Schlachthof zugelassen unter der EU-Nr.: D-HE-ES-202 EG. Der Odenwald Schlachthof trägt das offizielle Qualitätszeichen des Landes Hessen "Geprüfte Qualität Odenwald". Wir führen seit dem 31.10.2013 ebenfalls das EU Bio-Siegel Hessen und sind Mitglied von Biokreis.

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